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Bauprozess und wichtige Aspekte der Planung von Agri-Photovoltaik-Projekten

Da Agrivoltaik eine wichtige Einnahmequelle für Projekte darstellt, müssen die angebauten Nutzpflanzen an die lokalen Bodenverhältnisse und die Sonneneinstrahlung angepasst werden. Es ist außerdem unerlässlich, die Auswirkungen des Betriebs der Photovoltaikanlage auf die Ernteerträge zu berücksichtigen.

Agrivoltaik-Projekte rücken aufgrund ihrer flächensparenden Vorteile und des Schutzes von Nutzpflanzen vor extremen Wetterbedingungen zunehmend in den Fokus von Politik und Investoren. Dank nationaler Förderprogramme schreitet die Entwicklung solcher Projekte zügig voran. Im Folgenden finden Sie eine kurze Analyse des Bauprozesses und der wichtigsten Punkte jeder Phase eines Agrivoltaik-Projekts.

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1. Bauprozess eines Agri-Photovoltaik-Projekts

Phase der Standortauswahl:Beachten Sie die relevanten Richtlinien. Die Regierung bietet Anreize und besondere Unterstützung für Agri-Photovoltaik-Projekte. Jede Provinz hat auf ihre spezifischen Gegebenheiten zugeschnittene Förderprogramme eingeführt, um eine reibungslose Projektentwicklung zu gewährleisten. Prüfen Sie außerdem, ob sich das Projekt mit Initiativen zur Armutsbekämpfung verknüpfen lässt, um weitere politische Vorteile zu sichern.

Schwerpunkt Nutzpflanzen:Da Nutzpflanzen eine wichtige Einnahmequelle für Agri-Photovoltaik-Projekte darstellen, sollten geeignete Sorten entsprechend den lokalen Boden- und Sonnenverhältnissen ausgewählt werden. Berücksichtigen Sie außerdem, wie sich der Betrieb der Photovoltaikanlage auf die Ernteerträge auswirken kann.

Projektplanungsphase:Sammeln Sie Informationen zu den geografischen Gegebenheiten des Standorts (Klima, Boden, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Hydrologie, menschliche und tierische Aktivitäten) sowie zu den Wachstumsbedingungen der Nutzpflanzen (Sonnenlicht, Bewässerung, Schädlinge). Planen Sie die Kapazität, die Gesamtanordnung und die langfristige Entwicklung der Photovoltaikanlage unter Berücksichtigung der sich ergänzenden Vorteile zwischen Landwirtschaft und Photovoltaik-Energieerzeugung.

Machbarkeitsstudie und Entwurfsphase: Erstellung des Projektplans, einschließlich:

Ermittlung der Gewächshausfläche, der Pflanzenarten, der landwirtschaftlichen Infrastruktur und der Anbaupläne (Setzlinge, Düngung, Wasserversorgung usw.) zur Berechnung des wirtschaftlichen Nutzens der Pflanzen.

Analyse des Layouts der PV-Anlage, der Stromerzeugung, der elektrotechnischen und bautechnischen Pläne sowie der wichtigsten Baupunkte zur Berechnung des wirtschaftlichen Nutzens der PV-Anlage.

Die sich ergänzenden Vorteile von Landwirtschaft und Photovoltaik identifizieren, potenzielle Konflikte angehen und Empfehlungen aussprechen.

Vorläufige Entwurfsphase:Analysieren Sie die Topografie und die Sonneneinstrahlung des Standorts, um verschiedene Konzepte zur Kombination von landwirtschaftlichen und Photovoltaik-Elementen zu vergleichen. Legen Sie anschließend die endgültige Anordnung, die Abstände, die Anforderungen, das Gewächshausdesign, die PV-Module und die Anlagentechnik fest.

Konstruktionszeichnungsentwurfsphase:Auf Grundlage der Vorplanung, der detaillierten Vermessungsdaten und der vom Auftraggeber bestätigten Ausrüstung erstellen Sie Bauzeichnungen für die Gewächshäuser, die PV-Modulanordnung, die Elektroanlagen, den Tiefbau, die Straßen und die Verkabelung. Reichen Sie die finalisierten Bauzeichnungen zur Umsetzung vor Ort ein.

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2. Wichtige Punkte bei der Planung von Agri-Photovoltaik-Projekten

1) Die Auswirkungen der PV-Anlage auf die Ernte müssen vollständig berücksichtigt werden, um negative Folgen für den Ernteabsatz zu vermeiden.

2) Führen Sie Vor-Ort-Untersuchungen durch, um das lokale Klima und die Wachstumsbedingungen der Nutzpflanzen zu verstehen.

3) Ziehen Sie Agrarexperten für eine professionelle Analyse und zur Bestimmung geeigneter Pflanzenarten hinzu.

4) Priorisieren Sie die Vertriebskanäle für Feldfrüchte, um Probleme zu vermeiden, bei denen Feldfrüchte angebaut, aber nicht verkauft werden.

5) Berücksichtigen Sie die möglichen negativen Auswirkungen der Nutzpflanzen auf PV-Anlagen und -Geräte, wie z. B. Korrosion an Stahlkonstruktionen oder die Auswirkungen hoher Luftfeuchtigkeit in Gewächshäusern auf PV-Module, Anschlusskästen, Kabel, Träger und Kombinationskästen.

6) Bei der Auslegung des Neigungswinkels der PV-Module sollten Faktoren wie der Stahlverbrauch in den Gewächshäusern, die Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie die Stromerzeugungseffizienz berücksichtigt werden. Die endgültigen Entscheidungen werden auf der Grundlage technischer und wirtschaftlicher Vergleiche getroffen.

7) Gewährleisten Sie die vollständige Integration der landwirtschaftlichen Infrastruktur und der PV-Infrastruktur, um sekundäre Bauarbeiten und zusätzliche Projektkosten zu vermeiden.